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TopicHoechste Mordrate Europas
CommentNun wo in Europa findet man die Stadt mit der hoechsten pro Kopf Mordrate in Europa?

London, Paris oder doch eher Bukarest oder Moskau??

Nein...es ist ein Urlaubsparadies in den Augen fast aller, die den Namen hoeren.
Na, ich wette darauf waere niemand gekommen=
Es ist das kleine Limerick an der malerischen Suedwestkueste Irlands. Hier herrschen Zustaende, die den Hamburger Kiez oder die uebelsten Viertel in anderen deutschen Grossstaedten als Kindergeburtstag erscheinen lassen. Und Polizei...Fehlanzeige. Anarchie pur. Drogengangs haben hier das sagen..und zwar solche mit direkten Verbindungen nach Suedamerika, also kein Kinderkram.

Meine Frage=
Haettet ihr DAS erwartet und welcher gestandene deutsche Irlandurlauber hat bis dato nichts davon gehoert.

Vielleicht auch irgendein Ire hier, der kleine Anekdoten mit uns teilen moechte.

Ich fand einfach, das dies mal eine ganz andere Seite der gruenen Insel ist und auch mal in dieser Rubrik erwaehnt werden sollte...fuer den naechsten Heimweg vom pub zum B&B:/
Author: Mr. Dundon04 Nov 09 23:49

CommentGibt es denn dafür irgendwelche Quellen, und belastbare Statistiken?
Wenn da mal ein Mord im Jahr passiert ist und bei einer winzigen Einwohnerzahl, bekommt man schnell eine höhere Pro-Kopf-Mordrate als z. B. in Paris ...
Dennoch, erstaunlich finde es schon.
1AuthorKlausB     (299369) 04 Nov 09 23:57

CommentJa, erstaunlich ist es wohl wahr.

Bin zu dumm, einen link hier reinzustellen, aber google mal

Drogenhandel in Irland


Ich wohne in Irland und es passieren drive-by shootings am laufenden Band. Keine Einzelfaelle, sondern eine Epidemie.

PS..Dublin steht nicht viel besser da.
2AuthorMr. Dundon05 Nov 09 00:17

CommentIch glaube nicht, dass das einen Iren überrascht. Sie werden schon wissen, warum sie Limerick Stab City nennen.
3Authordixie05 Nov 09 07:50

CommentNachdem der Bürgerkrieg im Norden vorbei ist, suchen sich die ganzen "arbeitslosen" Kämpfer einen neuen Job. Ganz ähnlich wie in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg.
4AuthorHartz4-Veteran05 Nov 09 08:29

CommentYes, that's strange. My guess was Naples or some places in southern Italy.
5AuthorDon Corleone05 Nov 09 08:35

CommentI would look at the first comment on this blog, though: http://www.paddybloggit.com/its-official-limerick-is-the-murder-capital-of-europ...
May be worth adding a big pinch of salt.
6AuthorCM2DD     (236324) 05 Nov 09 08:55

CommentJedenfalls war bis vor kurzem (2007 relativ sicher) Glasgow die Murder Capital of Europe. Im dortigen Eastend ist es einfach kuschelig ;)

Nachdem ich allerdings in meinem 1. und einzigen Urlaubsaufenthalt in Dublin in diesem Frühjahr die Sunday Daily Mail reingezogen habe (u.a. ein riesen Artikel über Gangland Ireland)wundert mich nichts mehr.
7AuthorX-toph 05 Nov 09 09:16

CommentSomehow Ireland has managed to sell itself to Germans as a wonderful green land of freedom, where merry gentlefolk in chunky woollies wave from behind the gates of their romantic cottages before crowding into a cosy pub to dance a jig. Is this the result of a clever marketing strategy by the Irish tourist office, apparently targeted at Germans in particular? Or was there a popular German book/film/advert that started it all off?
8AuthorCM2DD     (236324) 05 Nov 09 09:21

CommentIch habe ein jahr in Cork City gelebt und im Rahmen des Zivildienstes im Obdachlosenheim gearbeitet. Selbst die älteren Jungs, viele mit aktiver IRA-Vergangenheit und div. Kapitalverbrechen auf dem Rücken, berichteten mir von den harten Zuständen in der Drogenszene von Stab City.

Ich habe im ARD Weltspiegel (Sonntags gegen 19.10Uhr) vor etwa einem Jahr einen Bericht über Limericj gesehen. Dort wurde gezeigt, dass nur 1!! Boot den ganzen Drogenhandel an der irischen Westküste verwhindern soll. Chronische Unterbetzung, sollte man meinen. Ich meine 2004 liefen im irischen Fernsehprogramm Spots der irischen Polizei ("Wir haben JETZT Radarfallen") um zum langsameren Fahren aufzufordern. Man sieht also, dass es an Ausrüstung fehlt...
9Authorzenturio     (639833) 05 Nov 09 09:26

CommentDa fällt mir spontan die Butterwerbung ein....heile Welt pur.
10AuthorPanama05 Nov 09 09:28

CommentCM2DD, vielleicht liegt es daran, dass viele Schriftsteller, auch Deutsche, in Irland leben, weil dort die Steuerbedingungen für Künstler sehr günstig sind. Schon Heinrich Böll erzählte nette irische Geschichten.
Im Übrigen wirst du Recht haben mit dem cleveren Marketing, die meisten Deutschen glauben ja auch, Österreicher und insbesondere Wiener seien so charmant.

Aber #4 stimmt gar nicht. Die haben jetzt nämlich durchaus Arbeit, in der Republik gibts ja genug davon. Aus Nordirland pendeln sie eben über die Grenze. Zu beobachten sind allerdings ungemein interessante soziale Vorgänge diesbezüglich... z.B. zwischen Arbeiterpartien von hüben und drüben auf Baustellen. Live erlebt. :-)
11Authortigger05 Nov 09 09:34

CommentEigentlich sollte es niemanden wundern. Irland war früher bitter arm. Nicht umsonst sind viele nach Amerika ausgewandert. Zwar genießt/genoss Irland einen starken Wirtschaftsaufschwung in den letzten Jahren. Viele Iren sind aber trotzdem noch relativ arm. Und die ländlichen Gebiete im Westen (ja ich weiß, Limerick ist eine Kleinstadt) sind da bestimmt ärmer als die Umgebung von Dublin.

Und ich habe auch mal gelesen, dass viele ehemalige IRA Kämpfer jetzt, da der Kampf mit UK praktisch vorbei ist, in den Drogenhandel ein-/umsteigen.
12AuthorX-toph05 Nov 09 09:38

Commenttalking about reminders of a surprisingly harsh reality crashing into tourist idylls - I've been to Ireland, even Belfast, and there was nothing that I didn't know from the news / didn't exist in a similar way in Scotland (where I lived at the time) - but Sydney! Another clever marketing ploy probably, but doesn't everyone think of Australia as the land of happy, laid-back folk whose sole occupation is barbecuing or windsurfing? And then you see that every single taxicab has this heavy-duty wire mesh separating driver from passenger (even New York cabs didn't look that fortified), and there are signs on the underground asking single female travellers to go up to the front carriage after 8 p.m. for safety reasons, etc. I never saw an actual crime, but these stark reminders of crime being just around the corner made me feel so uncomfortable - something I definitely didn't expect from sunny Australia.
13Authorspinatwachtel05 Nov 09 09:41

CommentDefiniere ehemalige IRA-Kämpfer...
Ich fürchte, jeder Kleinkriminelle geriert sich gerne als (ehemaliger) Widerstandskämpfer, um sich besser darzustellen.

In Derry kann dir jeder Geschichten vom Vater, Onkel und großen Bruder erzählen, der live beim Bloody Friday dabei war und meist sogar eine Kugel abgekriegt hat.
14Authortigger05 Nov 09 09:45

Comment"dass viele ehemalige IRA Kämpfer jetzt in den Drogenhandel ein-/umsteigen"

Ich dachte, die IRA hatte schon immer auf vielfältige Weise mit Drogenschmuggel und -handel zu tun - Stichwort "drugs for arms", z.B.
15Authorspinatwachtel05 Nov 09 09:50

CommentMit aktivem Drogenhandel kann man UK auch viel besser zusetzen als mit Bomben.
16Authorlala05 Nov 09 09:55

Commenthttp://www.radio-sonnenschein.net/article-28336091.html
hier ist ein Bericht mit ein paar näheren Informationen. Liegt sicher auch daran, dass die irische Küste sich gut zum Schmuggeln eignet.
17Authorsleipnir05 Nov 09 09:58

Comment#15: Viele Dubliner sind der Ansicht, dass die "Troubles" im Norden von IRA und UDF künstlich aufrecht erhalten werden -- da geben sich Heroin dealende, Militärwaffen verkaufende, mordende Verbrecher als "Freiheitskämpfer" aus. Offenbar sind beide Seiten in schmutzige Geschäfte verwickelt, sie stellen heutzutage eher konkurrierende Mafiaclans dar als politisch-religiöse Bewegungen.
18Authorwage slave05 Nov 09 10:03

Comment@tigger: war es in Derry nicht der Bloody Sunday; der Bloody Friday war doch die Bombenserie in Belfast, oder?
19Authorstarshine05 Nov 09 10:07

Comment@ wage slave: Das ist bei sehr vielen sogenannten Freiheitskämpfern so, nicht nur in Irland. Sogar bei Veteranen regulärer Armeen. Und manchmal führen sonst respektable Staaten sogar einen regulären Krieg, um mit Drogen handeln zu können (wie in den chinesischen Opiumkriegen).
20AuthorGart05 Nov 09 10:09

CommentÄhm ja, starshine. *schäm*

Im Übrigen ist Derry durchaus friedlich heutzutage, keine Spur von Troubles in der Öffentlichkeit - jedenfalls nicht, was offensichtlich einem Touristen oder Expat wie mir auffallen würde, als ich dort war. Man darf halt nicht in die Keller und Hinterhöfe steigen, aber das ist doch wohl in jeder Stadt so?
Belfast hingegen fand ich schrecklich, wie auch sonst ein paar Orte, in denen die Bürgersteigkanten bemalt sind, damit man weiß wer da wohnt.
21Authortigger05 Nov 09 10:17

CommentHere's another site saying that they just bungled the figures, though, and though the crime rate may be high, it is only half what they said:
http://www.limerickblogger.ie/blog/2009/11/tv3s-irelands-crime-capitals-touted-l...
22AuthorCM2DD     (236324) 05 Nov 09 10:17

CommentWahrscheinlich so wie mit der höchsten Selbstmordrate der Uni Bochum: Die meisten Unis haben keine Statistik, aber in Bochum waren's halt in den letzten 30 Jahren 2 die sich die praktischen Türme zum Runterspringen ausgesucht haben, und an anderen Unis ohne praktische Türme nur einer.
23Authortigger05 Nov 09 10:21

CommentThe Independent is the source of the claim. They took the crime figures recorded by the police (for an area with 175,000 people) and applied it to the population recorded in the Limerick census (for an area with 60,000 people).
24AuthorCM2DD     (236324) 05 Nov 09 10:25

CommentNaja, Milch durfte auch mal als krebserregend gelten, weil ein Zusammenhang zwischen der Krebsrate und dem Konsum von Milch pro Kopf hergestellt wurde - der entsprach einem Raum, in dem die Leute eine höhere Lebenserwartung hatten (sicher nicht nur wegen der Milch) und somit auch mehr Zeit hatten, sich einen Krebs zu holen. Es lässt sich viel missinterpretieren, unabsichtlich oder absichtlich - die Krebsfälle sind im Prinzip zufällig über die Republik verteilt, also bilden sich neben vermeintlich fast krebsfreien Flächen auch Cluster, und wenn einer oder mehrere dieser Cluster sich zufällig mit einem ähnlichen Zufallsmuster von irgendwas anderem deckt, dann ist das der Beweis...
25AuthorGart05 Nov 09 10:32

CommentLimerick ist halt einfach auch klein. Ich denke, dass Glasgow weiterhin die Murder Capital in Europa ist.
26AuthorX-toph 05 Nov 09 10:39

Commentx-toph, erzähl das mal nicht den Moskauern oder Neapolitanern.
Tiranha ist bestimmt auch so ein europäisches Traumziel...
27Authorspinatwachtel05 Nov 09 10:41

CommentKann es sein, dass Einzelereignisse die Statistik nach oben drücken? Wenn in einem kleinen Ort von 500 Einwohnern ein besonders tragischer Verkehrsunfall 5 auf einmal davon dahinrafft, hat der ja auch statistisch gute Chanchen, die Unfallhauptstadt zu werden...
28AuthorGart05 Nov 09 10:44

Comment@spinatwachtel: du hast schon recht. Und wie's 2009 aussieht weiß ich nicht mehr. Aber 2007 wars Glasgow. Gut, die absoluten Raten mögen in Moskau höher sein??? Aber Prozentual eben nicht. Mich hatte das auch überrascht. Und vor Kurzem habe ich im Fokus (oder Spiegel) etwas gelesen, dass das was ich sage bestätigt hat. Da wurde dies erwähnt, allerdings keine Zahlen.
29AuthorX-toph05 Nov 09 10:55

CommentKurz und gut, man muss gar keiner Statistik nicht trauen, die man nicht selbst gefälscht hat, man muss nur statistisch Dinge zusammensammeln, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, und daraus Schlüsse ziehen.
30Authortigger05 Nov 09 10:58

CommentEigentlich spielt es auch keine Rolle, ob nun Limerick, Glasgow oder sonstige Städte die mit den Meisten Morden/Kopf ist. Statistiken können selbstverständlich täuschen/lügen/etc.pp

Was aber wohl den Tatsachen entsprechen mag ist der Fakt, dass es in Limerick leider hoch hergeht, zumindest was die Morde betrifft. Ich finde, das ist traurig genug.
31AuthorX-toph 05 Nov 09 11:03

Comment#30: Genau so ist es. Wenn irgendeine pressure group - ganz egal welche - ihre Behauptungen mit Statistik belegen will, ist darum stets gesundes Misstrauen angebracht.

Noch eine nette Geschichte, von der ich mal hörte: Die Royal Air Force wertete im Zweiten Weltkrieg bei rückkehrenden Flugzeugen die Stellen aus, an denen diese von Kugeln getroffen worden waren, um Aufschluss darüber zu erlangen, ob vielleicht Teile der Flugzeuge gepanzert werden sollten. In einem Bereich in der Gegend des Tanks und des Cockpits waren aber kaum je Kugeleinschläge zu verzeichnen. Also brauchte man da nicht zu panzern? Doch, dort sogar ganz besonders - Flugzeuge, die dort getroffen wurden, kehrten sehr oft nicht mehr zurück und entzogen sich einer Auswertung...
32AuthorGart05 Nov 09 11:03

Comment#31: Das liegt nahe. Nur weil es eine Statistik ist, ist es noch keine Lüge. :-) Es muss aber überlegt werden, ob es Sondereffekte gibt. Mit die höchsten Selbstmordraten dürften Orte direkt unter hohen Autobahnbrücken haben. Aber das ist noch kein Argument dafür, dass das Leben in der Nähe von Autobahnen nicht auszuhalten ist, auch wenn pressure groups das unter Umständen so interpretieren möchten. Denn natürlich reisen die Lebensmüden mitunter von weit her an, um sich da runterzustürzen.
33AuthorGart05 Nov 09 11:15

Comment@Gart #20
Ein bisschen OT, aber um Missverständnisse zu vermeiden:
Das waren nicht die "chinesischen", sondern die Opiumkriege zwischen den Briten und den Chinesen. Und die Drogenhändler waren die Briten, die Chinesen wollten das Opium nicht reinlassen. Und alles nur, weil die Briten an Ihren Tee kommen wollten...
34Authoritsy-bitsy05 Nov 09 11:19

Comment@itsy-bitsy: habe mich unklar ausgedrückt, danke für die genauere Formulierung.
35AuthorGart05 Nov 09 11:21

CommentIn Dublin wird einem auch gerne erzählt, dass die gefährlichste Straße Europas (Kriminalfälle / Straßenlänge?) die O'Connell Street mitten im Stadtzentrum sei. Der Grund? Dublin ist ein Kaff mit 98% Pampa und 2% Stadtzentrum, wobei sich 90% der Bevölkerung am Wochenende im Stadtzentrum gemeinsam britischen Stag-Party-Besuchern bis zur Besinnungslosigkeit umzusaufen pflegen und sich dann auf der Straße prügeln.

zB wird man bei Bankautomaten in der O'Connell gewarnt, vorsichtig zu sein: Es soll gern vorkommen, dass Betrunkene Leute in den Rücken treten oder in den Hinterkopf boxen, damit sich der Bankautomatenbenutzer die Stirn blutig schlägt.


[Und einen zum Abschluss:
Q: How does a north Dubliner propose to his girlfriend?]
36AuthorA: "You're WHAT?!"05 Nov 09 11:59

CommentIch hörte auch mal, dass Frankfurt am Main unter anderm deswegen Kriminalitätshauptstadt Deutschlands sein soll, weil es den Flughafen hat (mit Verstößen gegen das Ausländerrecht usw.) und der vielen Banken wegen, die z. B. Betrugsfälle an ihrem Sitz anzeigen. Nicht deswegen, weil man dort nach zwei Schritten aus dem Haus mit Sicherheit niedergeschlagen wird...
37AuthorGart05 Nov 09 12:05

CommentGern geschehen, Gart. Hatte Dich schon richtig verstanden, aber das gehört ja nicht so zum Allgemeinwissen...
38Authoritsy-bitsy05 Nov 09 12:14

Comment#36

Dublin ein Kaff? Schonmal dagewesen? Aus welcher Perspektive sprichst du? Lebst du in Metroplex Dallas/Ft.Worth?
Ich meine knapp 2 Millionen Einwohner im Grossraum (grosse Vororte sind mit der Hauptstadt bereits verschmolzen)mit Stadtautobahnen und riesigen Einkaufszentren sind nicht gerade kaffwuredig.
Dublin ist gross...Punkt. Hamburg zB ist dagegen fast provinziell, wenn man am dortigen Miniaturflughafen aufschlaegt und Richtung Innenstadt faehrt.

Was Limerick angeht, es handelt sich bei den Koepfen der Gangs um...ja wie soll ich es sagen...um asoziale Grossfamilien (zumeist aus der "traveller community"), die einen "turf war" a la South Central LA bestreiten. In Limerick laufen 7jaehrige mit kiloweise Heroin und scharfer Waffe als Drogenboten durch die Gegend, gezielte "hits" und die darauffolgenden Vergeltungsschlaege sind an der Tagesordnung.

Woher ich das weiss? Kommt bei den Nachrichten im irischen Fernsehen noch vor dem Politikteil.

Und Limerick ist mit seinen 100,000 Einwohnern auch nicht gerade sooo klein.

Wahr ist, dass Nachfolgeorganisationen der IRA (hervorzuheben die INLA) sich auch dem Drogenhandel im grossen Stil gewidmet haben.

Und die irische Polizei ist ein Witz. Man sieht sie nie (weil es kaum welche gibt).
Wenn man sie ruft, brauchen sie schon mal 45 Minuten und kommen dann unbewaffnet!
Auch Krankenwagen sind Mangelware. Eine echte Lachnummer.
39AuthorMr. Dundon05 Nov 09 17:17

CommentDublin eine Metropole??? Reden wir von derselben Stadt???
Dublin hatte 2005 480.000 Einwohner - Greater Dublin ca. 1.100.100 und das ist schon großzügig berechnet...
Der Autor des Artikels 36 hat da schon eher Recht.
Dublin ist nicht größer als mittlere Städte in Deutschland wie z.B. Bonn - es wirkt vlt. größer da es nichts größeres gibt!! ;-)
Und der Flughafen von Dublin hat nicht mehr Flugbewegungen als Frankfurt-Hahn...
Provinz!

Ich liebe Irland und auch Dublin (auch wenn ich den Süden rund um Cork besser kenne) und will hier nichts schlecht machen, aber es sollte mal die Wahrheit gesagt werden!
40Authorzenturio     (639833) 06 Nov 09 11:19

CommentNaja, es kommt wohl sehr auf die Perspektive an. Zürich als grösste Stadt der Schweiz hat ca. 380.000 Einwohner...
41Authorvreneli06 Nov 09 11:27

Commentwelcher gestandene deutsche Irlandurlauber hat bis dato nichts davon gehoert.


Es ist wohl noch keiner wiedergekommen, um sein wissen zu verbreiten :-)
42Author06 Nov 09 11:38

CommentIch bin zwar Irland-Freund, aber über Beitrag 39 denke ich das gleiche wie zenturio. Der Flughafen Dublin ist ein Provinzflughafen allererster Güte, der Busbahnhof dort ist vergleichbar mit dem am Bochumer Hauptbahnhof und die einzige Möglichkeit, von dort wegzukommen - einen Anschluss ans Schienennetz besitzt er nicht, aber immerhin soll eine U-Bahn von dort ins Stadtzentrum gebaut werden.
Trotzdem ist Dublin weit davon entfernt, ein Kaff zu sein. Die O'Connell Street würde ich auch nicht für den gefährlichsten Ort halten, eher schon die Randlagen des Temple Bar Districts und den Streifen zwischen Liffey und Fußgängerzone, da sieht es abends eher düster aus.
43AuthorTTMM     (236247) 06 Nov 09 12:02

Comment???
Ich wundere mich wirklich, ob wir ueber die gleiche Stadt sprechen..
Wart ihr schon mal da?

Stichwort Provinzflughafen allererster Guete=
Dublin Airport mit 23 Millionen Passagieren jaehrlich liegt bei den Flugbewegungen in Europa auf Platz 8!!!!!!!!!

und auf Platz 14 weltweit!!!

..da hinkt der Vergleich mit Frankfurt Hahn doch arg.

Und nicht groesser als Bonn? Was fuer ein Unfug. Wikipedia sagt Metropolitan Area 1,661,185...also um einiges mehr als zB Muenchen...wuerde sagen da passt sogar Frankfurt noch mit rein.

Sicher, das ihr es nicht mit Belfast oder Cork verwechselt?




44AuthorMr. Dundon06 Nov 09 18:18

Comment...und der Grund, dass man nicht per Bahn oder nur mit wenigen Bussen vom Flughafen wegkommt liegt daran, dass die Stadt aufs Autofahren ausgelegt ist. Nur Touristen, die zu geizig fuer einen Mietwagen sind und solche, die ihren Fueherschein versoffen haben nehmen hier den Bus...aehnlich wie in Amerika halt.
45AuthorMr. Dundon06 Nov 09 18:50

CommentNoch mal zum Thema "Provinzflughafen"..es ist uebrigens einer von nur 2 Flughaefen weltweit, bei dem die US immigration vor Ort abgewickelt wird (der 2te ist uebrigens nahe Limerick, um beim Thema zu bleiben). Bald kommt noch der US Zoll dazu, das heisst bei Landung in Amerika wird der Internationale Terminal nicht mehr angesteuert.

Provinz??
46AuthorMr. Dundon06 Nov 09 19:09

Comment..und die Verbindung Dublin-London ist "the second busiest worldwide".

von wegen Frankfurt-Hahn..kommt mal rueber und macht euch mal ein Bild, bevor ihr hier mit unkorrekten Informationen um euch schmeisst.
47AuthorMr. Dundon06 Nov 09 19:11

CommentOfftopic, sorry...

Aber wie sieht es denn in Schottland aus - insbesondere Edingburgh? Da hier ja schon Glasgow als Negativbeispiel genannt wurde ... habe nämlich vor ein jahr in Edingburgh zu leben ...

48Authorconfused07 Nov 09 09:32

CommentAhem. Entschuldigung. Könnte mir mal jemand den Witz von Nr. 36 erklären? Ist es, weil einer aus Nord-Dublin von vorne herein als unmöglich gilt?
49AuthorJule ausgestöpselt07 Nov 09 09:52

Comment@49 - Ich habe kein umfassendes Wissen über den Ruf der Norddubliner, aber wahrscheinlich sagt Freundin zunächst "I'm pregnant", und Freund sagt dann als Heiratsantrag "You're WHAT?"...
50Authoranorak     (489071) 07 Nov 09 09:56

CommentIrland steht nach der Finanzkrise vor dem Staatsbankrott. Die ganzen Internationalen Firmen, die Dublin in ein Boomtown verwandelt habe, sind in andere von der EU geförderte Gegenden gezogen (vielleicht sind die Wohnungspreise ja zum Ausgleich endlich gefallen?). In den 1970gern war Irland nach Portugal das ärmste Land Westeuropas, das ist nicht so, dass es da viel "alten Reichtum" gäbe, auf den man jetzt zurückfallen könnte.
(Irgendwer muss mächtig Exportsubventionen zahlen, irische Butter ist in Deutschland billiger als in Irland.)

Warum deutsche Irland für ein ländliches Paradies halten? Die Landschaft ist über weite Strecken wunderschön, es gibt eine Reihe von Filmen, die uns das zeigen (Heinz Rühmann als Pater Brown hat schon früh dieses Bild vermittelt), es gibt Romane, klar, es gibt auch Butterwerbung.
Und wenn das ländliche Paradies in gemäßigten Breiten nicht hier ist, muss es irgendwo sein. Irland mit seiner geringen Bevölkerungsdichte bietet sich da an.

Was Statistiken angeht: Man sollte immer einen Blick auf die Basisdaten werfen. Grade dann, wenn das Ergebnis nicht plausibel erscheint. Und bei Todesfallstatistiken braucht es dazu niemanden mit besonderer Kenntnissen. Dass die Zeitung das nicht getan hat, sagt alles, was man über ihre Seriosität wissen muss.

Obwohl harte und auch weiche Drogen viele unerwünschte Nebenwirkungen haben und man sich drüber streiten kann, ob die erwünschten Wirkungen wirklich wünschenswert sind: Ich frage mich, ob ein Legalisieren des Handels nicht ein geeignetes Werkzeug wäre, den Sumpf von organisiertem Verbrechen drumrum auszutrocknen. Für die Leute, die keine Drogen nehmen, stellt der einen nicht unerheblichen Risikofaktor da, für die Leute, die welche nehmen, sowieso.
51AuthorCJ unplugged07 Nov 09 11:22

CommentUnd BTW: radioaktiv verseuchte Milch ist krebserregend, davon haben die Iren an der Ostküste ihren Teil abbekommen dank Windscale/Sellafield und er guten Informationspolitik der Briten bei Unfällen.
52AuthorCJ unplugged07 Nov 09 11:30

CommentCJ: es ging bei dieser Statistik nicht um radioaktiv verseuchte Milche. Es ging um ganz normale Milch von Kühen, die sich bei einer Umfrage mehrheitlich als "überwiegend zufrieden" bzw. "sehr zufrieden" bezeichnet haben. Was ich aufzeigen wollte, ist, dass nichts einfacher ist, als absichtlich oder unabsichtlich statistische Zusammenhänge "nachzuweisen", die in Wirklichkeit durch Zufall entstanden sind.

Bei Todesfallstatistiken braucht es wie bei allen anderen Statisken besondere Kenntnisse, um feststellen zu können, dass - sagen wir - eine außergewöhnliche Todesrate auf ein Einmalereignis zurückzuführen ist. Vergleiche das Beispiel mit dem tragischen Unfall in dem kleinen Dörfchen. Wenn Du nicht weißt, dass das vorgefallen ist, sitzt Du nicht auch an der Zeitung und nickst mit dem Kopf, wenn irgendwer behauptet, dass das ausschließlich mit einem AKW in dreißig Kilometer Entfernung zu tun haben kann?

Und die "Legalize it"-Befürworter sollten sich mal das hier reinziehen: http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-41051.html Es gibt zahlreiche Menschen, die ihre Jugendsünden auch viele Jahre später noch bitter büßen müssen. Und da geht es nur um das vermeintlich so harmlose Cannabis. Hat mal einer der Legalizer darüber nachgedacht, warum man Drogen (wir reden hier auch von Heroin und Crack) standhaft nicht legalisiert, nirgendwo (nein, auch nicht in den Niederlanden, wo das lediglich geduldet ist - das ist ein Unterschied)? Und zwar trotz der Erkenntnisse, die wir unter anderem der Prohibition in den USA verdanken? Vielleicht, weil der Preis einer Legalisierung noch sehr viel höher wäre als der einer Prohibition?
53AuthorGart07 Nov 09 12:19

CommentJa, die Schaeden fuer eine Gesellschaft waeren bei einer Legalisierung auch nur des "harmlosen" Marihuanas sehr hoch.

Wer es trotzdem rauchen moechte, sollte doch froh sein, dass es nicht legal ist...der Staat wuerde es ansonsten deftig besteuern.


Nochmal zur "stab city" Limerick. Dieser Spitzname ist laengst "out", da die meisten Hinrichtungen der Drogengangs mit Schusswaffen ausgefuehrt werden...sie sind den Gangs in Deutschland also schon um einige Schritte voraus. Auch die boesen "Hells Angels" sind dagegen noch ganz brav.
54AuthorMr. Dundon07 Nov 09 13:07

Comment@Gart: Weiter oben hatte jemand erwähnt, dass die Zahlenbasis für die Mordanzahl sich auch einen andere Grundmenge bezog als die Zahlenbasis für die Einwohnerzahl. Dies ist ein Feststellung, die jeder treffen kann, der sich die Quellen anschaut, was man bei so einen unerwarteten Ergebnis tun sollte. Dazu muss man kein Spezialist sein.

Wenn ich mir die gesellschaftlichen Folgen des organisierten Verbrechens anschaue - die Prohibition in den USA hat es ja vorgeführt - sehe ich nicht, wie Du zu der Behauptung kommst, die Folgen einer Legalisierung wären höher. Natürlich würde man das Zeug besteuern und es ebenso natürlich nicht im Supermarkt vertreiben. Und jeder, der es Kinder unter 14 Jahren zugänglich macht, bekommt lebenslänglich. Aber alle anderen Versuche, den Konsum zu kontrollieren und das organisierte Verbrechen zu bekämpfen kann man ja wohl als gescheitert betrachten. Also braucht es eine neues Konzept. Was ist Dein Vorschlag?
55AuthorCJ unplugged07 Nov 09 17:57

CommentEine Prohibition schafft fast stets einen illegalen Markt mit hohen Preisen für die Droge und dem entsprechenden Umfeld. Patentrezepte dagegen habe ich nicht. Allerdings möchte ich zu bedenken geben, dass die Prohibition in Amerika sich eine Droge vorknöpfte, die damals wie auch heute weitaus verbreiteter und in der spezifischen Kultur sehr viel tiefer verankert war als diejenigen Drogen, die heutzutage illegal sind. Der Kampf gegen die Drogen ist heute ein Kampf dagegen, dass sie ein Massenphänomen werden. Sind sie das erst einmal, ist eine Prohibition kaum noch aufrecht zu erhalten.

Die Legalisierung einer Droge gibt nun zum einen das fatale Zeichen, dass diese Droge nicht so schlimm sein könne.

Zum anderen mag es vielleicht Leute geben, die mit Drogen wie Kokain umgehen können und trotzdem unauffällig einen Beruf nachgehen - aber das sind die wenigsten. Wer auf Heroin oder Crack ist, wird in der Regel in einer Weise süchtig, dass er nicht mehr einem geregelten Leben nachgehen kann. Besonders weil es bereits weniger Trips bedarf, um an solchen Drogen süchtig zu werden, würden wir noch wehmütig an die Zeiten zurückdenken, als "nur" ein paar Alkoholkranke die deutschen Fußgängerzonen bevölkerten. Aber dann wird es keinen Weg mehr zurück in die Prohibition geben.
56AuthorGart07 Nov 09 18:14

CommentUm nochmal auf den Witz in #36 zurückzukommen. Ich hatte ihn zwar auch nicht verstanden. Aber nachdem ich schon mal in Dublin/Maynooth war und dann auch den Thread hier gelesen habe, hab ich mich mal wieder aus Interesse näher mit Irland beschäftigt. Der Norden von Dublin gilt/galt als der ärmere Teil der Stadt (eher Arbeitergegend) und der Süden als der wohlhabendere. Es gab da in Dublin den folgenden Witz (ich kann ihn jetzt nur auf Deutsch erzählen)

Warum ist ein Mädel aus Süddublin mit einem Jungen aus Norddublin zusammen? ....
Damit sie ihre Handtasche wiederbekommt.

Zu Limerick lässt sich noch folgendes sagen. Schaut euch auf Youtube folgendes Video an: (ich kann hier in der Firma keinen Link reinstellen)gebt ein: Southill

für alle die, die kein Youtube haben: da sieht man mehrere brennende Autos im Stadtteil Southill (sozialer Brennpunkt von Limerick)auf einer Straße stehen (ich glaube ein Mensch liegt auch noch daneben, ist nicht genau zu erkennen) - für Nervenschwache vielleicht nicht das beste Video. Es gibt links daneben noch genügend andere Videos, die darstellen, wie's da aussieht
57AuthorX-toph09 Nov 09 10:25

Comment...Wie in den uebelsten Farvelas Brasiliens eben...
Und ja, (hab uebrigens mal in Maynooth gewohnt..ganz nette Saufstadt mit akzeptablen Supermacs) der Norden Dublins ist (mit einigen Ausnahmen) eher die Asi Gegend. Hervorzuheben dabei= Finglas, Coolock, Ballymun aber auch der grosse Vorort Blanchardstown (da brennt jedes Wochende nicht nur ein Auto).

Wer aber richtige Asis sehen will muss nach Jobstown/Tallaght im Sueden der Stadt (auch grosser Vorort..von wegen Dublin ist klein LOL)....Ihr macht euch kein Bild...uebelstes Ghetto von der untersten Sorte mit den ueblichen Schiessereien und Buergersteigshinrichtungen...Deutschlands "Ghettos" sind dagegen Naherholungszentren.
58AuthorMr. Dundon09 Nov 09 18:20

Commenthttp://www.worldairports.de/rangliste_europa.php

okay, where is dublin???
59Authorzenturio     (639833) 10 Nov 09 14:46

Comment#57 Sorry, hab erst jetzt wieder hier reingeschaut.

Der Witz aufgeschlüsselt:
How does a North Dubliner propose to his girlfriend?
[Sie: "I am pregnant". Er:] You're what???


Hintergrund: North Dublin gilt wohl als die derbste Unterschichtgegend, dort fährt die Polizei aus gutem Grund mit Maschendraht über der Windschutzscheibe. Zudem gibt es so gut wie keine Sexaufklärung für Jugendliche, dafür bieten diverse Extremistensekten ihre "Beratung" für ungewollt Schwangere an, darunter Gruppen mit Verbindungen zu Opus Dei und Scientology.
Anwohner berichten von Eckkneipen mit Maschendrahtfenstern (die Scheiben gehen sonst bei der wöchentlichen Schlägerei drauf), und von Zwölfjährigen, die von der Polizei erwischt werden, wie sie die Benzinschläuche von Autos abzupfen [und oft genug anzünden]; usw. Man fühlt sich dann eher an Rumänien erinnert ... irland war halt bis vor einigen Jahren sehr arm.

Und, Mr. Dundon: Dublin ist zweifellos ein Kaff.

Egal wie viele Einwohner: Den relevanten Teil des Stadtzentrums schafft man zu Fuß in 30 Minuten zügig zu durchqueren; der Rest ist Dublin-Umgebung mit stinkfaden Reihenhäuschen. Im Vergleich zu anderen Städten ist mir vor allem in Erinnerung, wie miserabel der öffentliche Verkehr in Dublin ist, aber eben auch die Struktur: Kleines Zentrum, viel Pampa rundherum.


@Gart:
Drogen werden in keinem Land legalisiert, weil eine UNO-Konvention allen Staaten vorschreibt, welche Substanzen verboten sein MÜSSEN.
Hollands Drogenpolitik funktioniert hervorragend, sorgt aber für Verstimmung in Deutschland und UK (von wo aus viele Kifftouristen mal eben nach Amsterdam fahren, und wo teils Cannabisplantagen aufflogen, die für Kunden in Holland produzierten). An der Verschärfung der NL-Gangart ist aber einerseits eine gewisse Wende zum Konservatismus in NL, andererseits aber auch die Aufnahme der ehemaligen Ostblockstaaten: Dort gibt es massive Probleme mit HIV und Heroin; und es hat sich größtenteils noch nicht zu den Verantwortlichen herumgesprochen, dass Cannabis anders wirkt als H.


60Authorwageslave10 Nov 09 15:35

Comment#60: Das kann man so herum drehen und so herum: Die UNO ist keine EU, die Richtlinien und Verordnungen erlassen kann. Meines Wissens ist es so: Wer dem Abkommen nicht beitreten möchte, bleibt ihm fern. Wer es ratifiziert, hat auch den politischen Willen zu dem, wozu das Abkommen ihn verpflichtet. Es handelt sich im übrigen wohl um eine Materie, die sich nur zwischenstaatlich sinnvoll lösen lässt.
61AuthorGart     (646339) 10 Nov 09 15:53

CommentSchade das mein Dublin-Urlaub vorbei ist.
Ich hätte mich, bei diesen Infos, noch mehr drauf gefreut.....
Mein Eindruck:
Dublin ist arm, hässlich, laut, dreckig,
dennoch sehr liebenswert, charmant und übersichtlich.

Wer fragte nach Edinburgh?
Ich fühlte mich dort bisher immer wohl und sicher.
Nur diese Querverbindung von Princess Street zur Royal Mile,
da hängen gerne Gestalten rum - aber wo gibts die nicht?

Erstaunlich aufgeräumt empfand ich Amsterdam.
Vor allem in den U-Bahn-Bahnhöfen war nichts und niemand.
Nunja, klar so Sicherheitsmenschen eben.
Aber die Innenstadt und das was der Touri so erkundet,
wirkte äusserst sicher und gut bewacht, überwacht...

Apropos überwacht:
Sind in ganz Irland so viele Überwachungskameras?
Ich hatte den Eindruck jeder Fish&Chips hatte eine....
62AuthorSugar10 Nov 09 16:49

Commentwageslave,

Nun, Downtown Los Angeles durchquert man zu Fuss auch in 30 Min., es dauert aber dennoch mindestens eineinhalb Stunden auf einer sechsspurigen Autobahn (in eine Richtung und ohne rush hour) bis man dem Grossraum entkommen ist...will sagen die Groesse der Innenstadt ist nicht relevant.
Aus meiner Sicht ist die Einwohnerzahl wohl der ausschlagsgene Faktor beim Vergleich von Staedten, und da es in Dublin keine Wohnhochhaeuser und 5-stoeckige Reihenhaeuser wie in Deutschland gibt ist die Flaeche wesentlich groesser als die einer vergleichbaren deutschen Stadt.

Tipp= Schau dir mal auf google earth die Stadt + Flughafen an und vergleich das mal mit Hamburg...(aehnlich hoehe Einwohnerzahl, aber aus deiner Sicht wahrscheinlich auch nur ein Kaff.


@Sugar CCTV, weil Polizei praktisch nicht existiert. Daher auch Wachmaenner vor jedem noch so kleinen Laden
63AuthorMr. Dundon10 Nov 09 17:32

CommentCCTV scheint ein generelles britisches/irisches Thema zu sein. In UK gibt's die auch überall.

Übrigens ich fand, dass es in Dublin sehr viel Garda/Polizei unterwegs war.
Was den Dreck angeht, da muss ich Sugar unterstützen. Es liegt viel Müll auf der Straße, auch viele Zeitungspapiere. Nicht nur in Dublin. Selbst auf dem Land. Manchmal hatte ich das Gefühl, es gibt keine Mülleimer/Müllabfuhr.
64AuthorX-toph10 Nov 09 17:43

CommentHallo Dundon,
Okay, und Sorry für die Trollerei. Für ein angebliches Kaff hat Dublin sowohl zuviel Peripherie als auch zuviel Kultur; mir allerdings ging in den paar Monaten, wo ich dort war, ein "echtes" Stadtzentrum so mit fünfstöckigen Bürgerhäusern am Ring und so ab.

[Und Downtown LA kenn ich ehrlich gesagt nicht; ich war zwar schon mal in der Stadt, aber nur 2 Wochen mit ca 20 Jahren ...]
65Authorwageslave10 Nov 09 17:46

CommentGart: Ja, leider.
Da gibt es zB eine freundliche Behörde, die für die UNO darüber wacht, ob die Mitglieder eh alle brav die richtigen Substanzen verbieten:
http://www.incb.org/incb/mandate.html

Dass es nicht optimal klappt, alles zu verbieten, mit dem sich Menschen betäuben, spricht sich zwar immer weiter herum; es wird aber noch viel Zeit vergehen, ehe die heutige Prohibition (zu deren Ursachen auch das hysterische Moralisieren der Temperance League, der Opiumkrieg in China, Rassismus gegen kiffende Mexikaner, Hunderte Tote aufgrund von "Snake Oil"-Morphiumlösungen und Harry Anslinger gehörten) als sinnlos erkannt und durch besser funktionierende Modelle ersetzt wird. (Wobei ich zB bei Heroin, Crack, und anderen Substanzen keine Alternativen zur Prohibition sehen. Es gibt Dinge, die es aus gutem Grund nicht per Krankenschein auf Rezept gibt.]
66AuthorINCB Fan10 Nov 09 17:52

CommentStimmt, die Hochhaeuser fehlen..stoert mich aber nicht besonders. Gut finde ich, dass es vernuenftige Stadtautobahnen gibt, die nicht wie zB in Hamburg einfach mal 20 Km an der Stadt vorbeifuehren, sondern dicht um die Stadt rum und ganz wichtig in die Stadt rein.

Wie konntest du die 70stoeckigen Hochhaeuser bei 2 Wochen in LA uebersehen? Warst du im Flughafen in Abschiebehaft? Sowas hab ich ja noch nie gehoert.
67AuthorMr. Dundon10 Nov 09 17:55


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