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TopicDeutsche E-Mail Adresse in USA für ungültig erklärt
CommentSind Amerikaner eigentlich nur bescheuert?

Vor drei Jahren wollte ich meine Personendaten bei SPE Society of Petroleum Engineers aktualisieren. Bei der Eingabe meiner Telefonnummer erschien die Fehlermeldung "the telephone number is invalid. Log off. (In Schleswig Holstein haben wir ca. 900 Ortsnetze und überwiegend nur drei-stellige Rufnummern. Also zum Beispiel +49 (0)4321-123. Das sind insgesamt nur 9 Ziffern. Mindestens 3 Ziffern zu wenig für Amerika. Ich mußte dem SPE Europa-Manager eine deutliche E-Mail schreiben, wenige Tage später war der Fehler behoben.

Heute habe ich versucht, mich als SUN Java und OpenOffice-User registrieren zu lassen, um regelmäßig Updates zu erhalten. Meine T-Online E-Mail Adresse lautet Muller-mail@t-online.de. Oder so ähnlich. SUN schickte mir eine Fehlermeldung: The login information you provided is invalid. Und dann mehrere Zeilen Text, was in einer E-Mail Adresse vor und hinter dem "@"-Zeichen erlaubt ist.

Ohne User-Registrierung habe ich keine Möglichkeit gefunden, SUN zu kontaktieren.

Mit der Bitte um Hilfe!!
Author: Andreas05 Nov 09 18:46

Commenteroeffne ein yahoo.com account
1AuthorDer Auswanderer05 Nov 09 18:49

CommentDie einfachste Möglichkeit, allerdings ohne die Welt zu verbessern, wäre, dir eine zweite E-mail-Adresse zuzulegen. Das gibt es kostenlos und dauert 10 min. Würde ich sowieso empfehlen. Ich habe z.B. eine private Adresse, die ich nur an Leute direkt weitergebe, und eine, die ich benutze, um mich in Foren und dem ganzen anderen Internet-Zeugs zu registrieren. Aus der ist mein Name nicht so leicht abzuleiten und die kann von mir aus auch zugespamt werden.
2AuthorZora [de]     (593998) 05 Nov 09 18:52

CommentMuller-mail@t-online.de
High, ich bin mir nicht sicher, was Du meinst. Die mail-adresse hat wohl nix mehr mit der Telefon-nr zu tun. Kann es sein, dass da ein Bindestrich zuviel in obiger Adresse ist? Das lässt mein Anbieter auch nicht zu.
Ich bin bei GMX. Das ist kostenlos und man kann sich nach belieben Unteradressen einrichten(alle eingehenden Mails kommen aufs selbe Konto an) und gegebenenfalls auch wieder löschen. Das mache ich z.B. wenn ich eine Firma o.ä. kontaktiere z.B. Angebot einholen. Wenn ich von denen nichts mehr will, lösche ich jene Unteradresse und kein Spam kommt an.

Einfacher, als mehrere Konten zu checken!
3AuthorRatgeber05 Nov 09 19:21

Comment... oder ist es der Großbuchstabe 'M', der stört? . . .

Bei uns wird Groß-/Kleinschreibung wahlweise geschluckt . . .

Schick dir testhalber mal selber eine e-Mail: Muller... an muller...

Ggfs. gibst du dann muller-mail... weiter . . .

Oder hast du etwa einen Umlaut drin: 'ü' ??? . . .
4AuthorDaddy . . .     (533448) 05 Nov 09 19:46

CommentIch glaube, das Problem ist der Bindestrich nach dem @-Zeichen.
Wenn die amerikanische Homepage den nicht erkennt, bleibt dir wohl nichts Anderes übrig, als dir eine andere kostenlose Emailadresse zuzulegen. Die kannst du ja dann immer auf deine normale Adresse weiterleiten.
5AuthorLinus05 Nov 09 19:59

CommentIch habe ähnlich leidvolle Erfahrungen gemacht, allerdings nicht im privaten sondern im beruflichen Umfeld. Da gibt es US-Lieferanten, die keine Zahlungen in Euro akzeptieren und auch nicht in Euro fakturieren können, die keine Telefonnummer in Deutschland akzeptieren (weil das ihr „Tool“ nicht verarbeiten kann*), die keine deutsche postalische Adresse annehmen (weil*) oder die auf Bezahlung per Pay Pal oder Scheck bestehen (weiß der Geier warum). Wie gesagt, ich arbeite für ein ziemlich großes Unternehmen und wer überhaupt in den erlauchten Kreis der Lieferanten aufgenommen wird, darf sich freuen. Zur Überraschung dieser Lieferanten habe ich dann sagen müssen: „Dann wird wohl nicht aus uns.“ Dieses Problem habe ich mit keinem anderen Land je gehabt und der Spaß reicht bei mir von Ägypten bis Zypern.

Wenn es nur um die E-Mail-Adresse auf privater Basis geht, kann man sich eine *.com-Adresse zulegen, wenn aber die Telefonnummer ins Spiel kommt …
6Authoruriuriuri05 Nov 09 20:04

Comment@#1: Ob deine mehr oder weniger alltäglichen Computer- und Softwareprobleme wirklich ein hinreichender Grund sind "die Amerikaner" für "nur bescheuert" zu halten?
7AuthorRe05 Nov 09 20:06

CommentNun ja, es ist aber bescheuert, wenn man weltweit taetig sein will, von allen Ansprechpartnern Adresse und Telefonnummer im US-Stil zu erwarten.

Ich hatte das Problem mit einem ehemaligen Arbeitgeber, der eine Notfallnummer von mir wollte. Die war nur leider in Europa und nicht in Nordamerika. +49 fuer Deutschland oder +43 fuer Oesterreich konnte das System leider nicht verarbeiten und in dem speziellen Fall weiss ich, dass es nicht an der Software, sondern an der Konfiguration der Software lag. Fuer die Konfiguration waren die lokalen Administratoren in USA zustaendig, die sich einfach nicht vorstellen konnten, dass man in diese Felder eventuell Daten ausserhalb von USA und Kanada eintragen moechte. In mehr als vier Jahren haben die das nicht gebacken gekriegt und mussten ein Kommentarfeld fuer die Notfalltelefonnummer missbrauchen.
8AuthorAGB     (236120) 05 Nov 09 21:24

CommentLiebe Kollegen, vielen Dank für die hielreichen Antworten!
@ Daeddy, ich hatte in der E-Mail Adresse weder Großbuchstaben, noch einen Umlaut darin. Aber bie Antworten haben mir doch einiges über den Bildingungsstand in den USA erklärt!!
9AuthorAndreas05 Nov 09 21:37

CommentEntschuldigung! - Hilfreichen---!
10AuthorAndreas05 Nov 09 21:38

Comment Aber bie Antworten haben mir doch einiges über den Bildingungsstand in den USA erklärt!!
Ja, ja, ja.
Geh mal hin und bestelle auf einer beliebigen deutschen Internetseite etwas aus dem Ausland und berichte, wie oft du über das 5-stellige Postleitzahlenproblem stolperst.
Da gibt es nämlich so einige Software, die so konfiguriert ist, dass etwas eingetragen werden muss. Und zwar fünfstellig.
11Authordixie05 Nov 09 21:59

Comment@Danke AGB: Ich bin also nicht allein.

Jedwede Kritik an US-Geschäfts-Usancen wird gerne als US-Bashing ausgelegt.


Ich lege deren Gebaren nicht als Kulturimperialismus sondern schlicht als Hinterwäldlertum aus.

(Ich fühle mich nun wiederum verpflichtet zu sagen, dass natürlich viele meiner US-Partner nicht so sind (gähn: warum muss ich das nur sagen)). Aber das „Auslandsproblem“ habe ich sonst nicht – und das bitte ich zur Kenntnis zu nehmen – oder auch schlicht zu ignorieren, von allen, die sich gerade angegriffen fühlen.
12Authoruriuriuri05 Nov 09 22:02

CommentNaja-a, "Sind Amerikaner eigentlich nur bescheuert?" und "einiges über den Bildungungsstand in den USA" reicht doch schon sehr an US-Bashing heran.

Also E-Mail-Adresse zulegen, die funktioniert, damit ist (a) das Problem gelöst und Andreas kann (b) Sun (höflich ;-)) auf die Schwierigkeit aufmerksam machen.
13AuthorBel05 Nov 09 22:09

CommentVielleicht hat SUN eine intelligente Spionagesoftware, die die Disposition messen kann, Amerikaner generell für bescheuert zu halten. Bei zu hohem Wert wird dann die Kontaktaufnahme verweigert.
14AuthorWachtelkönig     (396690) 05 Nov 09 22:20

Comment@4 und 9:
Habt ihr wirklich schon einmal erlebt, dass Großbuchstaben in E-Mail-Adressen Probleme gemacht haben?
Ich habe bei der Anlage meiner ersten Mailadresse 1994 erfahren, dass das schnurz ist und mache mir seitdem einen Spaß draus, die Mailadresse von Leuten anders zu schreiben, die mir Dinge sagen wir "tine@echtjetzt.de, alles klein" oder "PeterMueller@habspass.de, das P und das M groß". Nie kam eine Mail nicht an.

Dass "die Amerikaner" auf tolle Ideen kommen, weiß ich, seit einer unser Lieferanten (Spanier) von einer amerikanischen Firma übernommen wurde. Die liefern Sensoren aller Art, Temperaturfühler, Schwimmerschalter etc. und legen jeder Bestellung ein Formular bei, auf dem u.a. angegeben werden muss, wozu das Teil verwendet wird (nuclear, chemcial, military... other), wer der Endkunde ist, was ich besonders bedenklich finde und in welchem Land das Teil verwendet wird, was besonders witzlos ist, wenn es auf einem Schiff verbaut wird.
Was versprechen die sich davon? Wirtschaftsspionage? Oder dass tatsächlich mal einer reinschreibt, dass damit in Kunduz Raketen ausgerüstet werden, um alle Ungläubigen zu töten?
Wir beziehen die Teile jetzt nur noch zu Ersatzzwecken, für neue Anlagen haben wir einen deutschen Lieferanten gefunden.

@6:
In den USA sind Schecks, PayPal, Western Union und wie sie alle heißen so verbreitet, weil es kein vergleichbares System gibt, Geld von einer Bank zur anderen zu überweisen. Ein Amerikaner wird dir eher seine Großmutter verkaufen als dir seine Bankverbindung zu geben.
15AuthorTTMM     (236247) 05 Nov 09 23:46

CommentIch habe mir extra für Amerika die Email-Adresse guantanamo-supporter@xxxxx.com gemacht und genieße es in den USA am Telefon immer, sie jemandem zu diktieren.
16AuthorPellworm06 Nov 09 02:18

CommentMir ist es soeben problemlos gelungen, mich mit meiner .at-Adresse bei SUN zu registrieren. Vielleicht liegt es ja doch nicht an SUN, sondern an einem besch....
17AuthorGermknödel (Ö)     (427811) 06 Nov 09 02:22

CommentIch habe die Erfahrung gemacht, daß Adressen von meiner Mailing-Liste, die einen Bindestrich hinterm @ haben, von einigen Diensten nicht weitergeleitet werden oder auch von Servern zurückkommen! Von Facebook z.B. ! Da kann man nichts machen, außer eine neue mail-adr.! Und Yahoo-Adressen scheinen überall zu funktionieren. (Will nicht werben! Es gibt sicher auch andere, aber Google gehört nicht dazu! Die vergeben in Deutschland Adressen, die international nicht als Googlemail erkannt werden und von manchen Diensten zurückgewiesen werden. Offenbar heißen die überall @gmail.xxx, außer in Deutschland. Meine heißt einfach @googlemail.com und ich kann sie oft nicht zum Anmelden nutzen.
Bei @web.de werden Mailadressen nicht erkannt, wenn man den Namen versehentlich groß schreibt! Sicher gibt es auch andere!
Aber ich hätte eine Frage an den Herrn uriuriuri, wenn Du sie beantworten könntest, wäre es nett:
Sprichst Du von Festnetznummern, die den Amis ihre tools nicht bewältigen können, oder von Mobiles? In letzterem Fall könnte ich mir das vorstellen - die können die Nummern nicht unterscheiden; will heißen, daß die kompletten Nrn. mit Ländervorwahl dann den Ami-Nummern sehr ähnlich oder identisch sind. Würde mich sehr interessieren! Vielleicht könntest Du mal ein Beispiel zeigen? Also nur die Stellen und Vorwahl mit Nullen!

Übrigens hatte man vor 3 Jahren in Spanien (Festland) noch große Probleme, außerhalb von Madrid oder Barcelona eine Telefonzelle zu finden, die mehr als 12 Zahlen genommen hat. Deutsches Mobilnetz anrufen war nicht, selbst Berliner Festnetz mit Nebenstelle ging bei manchen nicht. Weiß nicht, ob das inzwischen komplett behoben ist. Was natürlich nicht durch Starrsinn, sondern durch landesspezifische kurze Nr. entsteht!
18AuthorMahatmas     (455280) 06 Nov 09 04:49

Comment@OP: Das mit der kurzen Nummer müsste sich einfach umgehen lassen, indem man mit beliebigen Ziffern auffüllt. Nach +49 (0)4321-123 klingelt's bei Dir, alles weitere sollte keine Auswirkung haben.
19AuthorUdo(de)     (58) 06 Nov 09 08:41

CommentWas ist, so Besonderes an einem Bindestrich im Text nach dem "@"? Sogar das österreichische Normungsinstitut verwendet das (...@as-plus.at), und die müssten das wohl wissen, wenn es da Problemem gäbe.

#11 "dixie": das Problem kenne ich. Österreichische Postleitzahlen sind vierstellig ...
20AuthorChris (AT)     (237739) 06 Nov 09 08:59

CommentTja, auch kabelmail.de Adressen gehören nicht undebedingt zu denen, die überall erwünscht sind. Zum Beispiel bei der deutschen Homepage von Hewlett Packard. Wenn man bei denen etwas online bestellen möchte, braucht man auf jeden Fall eine andere Adresse als von KDG.
21AuthorKP-MG06 Nov 09 09:06

CommentUdo: "@OP: Das mit der kurzen Nummer müsste sich einfach umgehen lassen, indem man mit beliebigen Ziffern auffüllt. Nach +49 (0)4321-123 klingelt's bei Dir, alles weitere sollte keine Auswirkung haben."

Das funktioniert. Ich hatte mal nach einem Umzug kein Telefon und mir eine Callthrough-Karte besorgt (mit der man von Telefonzellen z.B. günstig anrufen kann). Meine Eltern hatten genauso eine 8-stellige Kurznummer, die Software des Kartenanbieters verlangte aber 9 Stellen. Eine Null am Ende gewählt, und die Verbindung wurde hergestellt. Die Info hatte der Kartenanbieter aber gleich mitgeliefert. Für die USA müsste man dann drei Nullen ranhängen, um die erforderlichen 12 Stellen zu füllen.
22AuthorGuggstDu     (427193) 06 Nov 09 10:25

Comment@ Mahatmas: Du kannst deine XYZ@googlemail.com aber auch einfach zu XYZ@gmail.com abkürzen - die E-Mails kommen trotzdem an.
23AuthorJohn Galt06 Nov 09 10:39

CommentMahatmas - oder über einen Proxyserver einfach eine gmail Adresse anmelden. Muss natürlich ein ausländischer Proxy sein.
24Authoruept06 Nov 09 10:47

Commentja, wie bescheuert ist das, wenn man versucht, in Deutschland etwas in einem Onlineshop zu bestellen, und erstens darf man, wie schon erwähnt wurde, keine Postleitzahl mit Buchstaben eingeben, und zweitens kann man oft nicht mit Kreditkarte oder per Paypal zahlen, sondern soll das Geld überweisen. Aus einem Nicht-Euro-Land, in dem einem die Banken für jede "Overseas"-Überweisung (und dazu gehört Deutschland) mindestens 7 bis 15 Pfund abknöpfen.
Neenee...
25Authoranorak unplugged06 Nov 09 10:50

CommentZu E-Mail-Adresse, Groß- oder Kleinbuchstaben.

Der lokale Teil der Adresse (also der Teil vor dem @) kann generell case sensitiv sein.
Otto@weis_der_geier.de und otto@weis_der_geier.de können also auf unterschiedliche Postfächer zeigen!
Ob das tatsächlich genutzt wird, hängt vom Mailserver des Empfängers ab. Häufig ist Otto=otto, aber man kann sich nicht darauf verlassen.

Siehe
http://email.about.com/od/emailbehindthescenes/f/email_case_sens.htm
26AuthorRudi0506 Nov 09 10:55

CommentKurz und gut: Nein, die Amerikaner sind eigentlich nicht nur bescheuert.
27AuthorblödeFrageblödeAntwort06 Nov 09 10:58

CommentEben, Rudi05. Ich ärgere mich immer wieder darüber, wenn mir mein E-Mail-Programm (habe auf der Arbeit keine freie Wahl!) in einer Mail aus "lieschen.mueller@xy.com" ein "Lieschen.mueller@xy.com" macht, wenn es am Zeitlenanfang steht. Aber dieses Thema mündet leicht in ein "Micr...-Bashing"...;o)
28Authorvirus06 Nov 09 11:17

CommentZeilenanfang - hrrgott...
29Authorvirus06 Nov 09 11:18

CommentAlso, das Problem sitzt meistens eh vorm Computer! Habe mich gerade mit meiner "de"-Adresse bei Sun registriert.
30Authoradelheid06 Nov 09 13:12

CommentEs geht nicht um die ".de" Adresse, das Problem sind die beiden Minuszeichen (Bindestriche) in meiner Adresse.
31AuthorA.06 Nov 09 16:36

CommentSolche Dinge sind ärgerlich, aber nun wirklich nichts typisch amerikanisches. Versuch mal, auf einer deutschen Webseite eine portugiesische Postleitzahl (Schema 1234-567) einzugeben...

Aber dass ein Minus in einer E-Mail-Adresse ein Problem sein soll, ist schon ziemlich abstrus. Das betrifft immerhin sämtliche deutschen Universitäten (alle nach dem Schema uni-hintertupfing.de)...
32AuthorRE1     (236905) 06 Nov 09 18:12

CommentRe #32:
Auch fuer deutsche Webseiten gilt, dass sie bescheuert programmiert oder konfiguriert sind, falls sie Menschen ausserhalb von Deutschland ansprechen sollen und deren Adressdaten nicht verarbeiten koennen. Sollen dagegen nur Menschen innerhalb Deutschlands angesprochen werden, habe ich kein Problem mit Restriktionen bezueglich der Adressangaben.

Das gilt uebrigends fuer Systeme ueberall in der Welt. Sollen sie nur lokales Publikum ansprechen und nur von lokalem Publikum genutzt werden, sind Einschraenkungen, die eine erste Validierung der Angaben ermoeglichen, sehr sinnvoll. Sollen jedoch Leute weltweit angesprochen werden, sollten auch alle weltweit ueblichen Adressformate unterstuetzt werden. Fortgeschrittene koennen ja zuerst das Land abfragen und dann das jeweils landestypische Adressformat anfordern.
33AuthorAGB     (236120) 06 Nov 09 18:32

CommentHabe gerade ein "Yahoo"-Konto eröffnet, ich werde die neue Adresse wohl schon morgen benutzen können.
Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare, es waren sogar zahlreiche hilfreiche dabei!
34AuthorAndreas06 Nov 09 18:47

CommentRE
Es geht um zwei Minuszeichen!
Die UniHamburg hat auch hcu-hamburg, dafür in dem Teil vor dem @ einen Punkt.

35Author06 Nov 09 19:12

CommentAber AGB, was du vorschlägst wäre ja eine intelligente Lösung, du erwaretest doch wohl nicht ernsthaft von einem Webseiten-Designer eine intelligente Lösung, oder?
36Authorbluesky     (236159) 06 Nov 09 20:43

CommentIch habe auch schon deutsche Internetshops gesehen, die ausdrücklich nach Österreich liefern, jedoch die Eingabe einer 5-stelligen Postleitzahl verlangen. Ich denke, schlechte Webformulare gibt es überall.
37Authornexus07 Nov 09 13:32

CommentIch habe in meinem Beitrag Nr. 6 übrigens nicht von Web-Formularen geredet, sondern von Software zum Enterprise Resource Planning wie sie SAP liefert.
38Authoruriuriuri07 Nov 09 14:46

CommentSind Amerikaner eigentlich nur bescheuert?
What a stupid question, if I may say so.

Are the Europeans and Japanese who send my department invoices in euros and yen and then, as if that weren't enough, expect to be paid in euros and yen nur bescheuert? Obviously not.

We live in a global economy - to state the obvious - and there are always these annoyances we have to work around.

The original problem with phone numbers and e-mail addresses is a design problem. A major factor in design problems often seems to be an almost exclusive focus on the needs of the system owner and an inadequate understanding of the target audience. The system owners are often interested primarily in efficiency and economy (that's their efficiency and economy, not their customers'), which results in their reliance on technological solutions that often do not take sufficent account of customers' needs. Sadly, that's life these days.
39AuthorSD3     (451227) 07 Nov 09 15:32

CommentLiebe oder lieber SD3,

bitte entschuldigen Sie meine provokante Frage. Selbstverständlich sind Amerikaner nicht bescheuert.

Aber wenn weltweit operierende Unternehmen wie SPE Society of Petroleum Engineers mit weltweit fast 100.000 Mitgliedern (Jahresbeitrag für Europäer 125 US$) oder die SUN Corporation europäische E-Mail Adressen oder Telefonnummern nicht akzeptieren, dann stellen sich mir einige Fragen.

Wer mein Geld nimmt soll auch mir den üblichen Service bieten.

Mit besten Grüssen / Best regards
40AuthorAndreas07 Nov 09 15:56

CommentWer mein Geld nimmt soll auch mir den üblichen Service bieten.

Absolutely right, and that's what you should tell them. If they can't, you should demand your money back, you should complain to your local chapter or your local salesperson, you should kick up a fuss. It's the only recourse customers generally have. It may not help you much, though. Ironically, in this age of worldwide capitalism, individual customers don't count for much. I wish you the best of luck, all the same.
41AuthorSD3     (451227) 07 Nov 09 16:07

CommentDie Eingangsfrage mit dem "bescheuert" ist natürlich selber genau dies.

Aber abgesehen davon ist es natürlich manchmal schon teils amüsant, teils nervig, was unterschiedliche Systeme so produzieren.

Ich hatte letztens mal ein amerikanisches Online-Formular auszufüllen, und das bestand auf einer Telefonnummer nach dem Schema (123) 456-7890. Da war nix zu machen; das Programm konnte sich nicht vorstellen, dass es Telefonnummern gibt, die mehr Ziffern brauchen oder gar noch eine internationale Vorwahl.

Eher lustig war es im letzten Urlaub, wenn die Hotelrezeption unseren ZIP Code haben wollte. Ja, ich weiß gar nicht, was Ihr alle habt. Die amerikanischen ZIP Codes und die deutschen PLZs sind doch beide fünfstellig - wo ist das Problem?
Das Problem taucht dann auf, wenn das Programm der Hoteliers nach Eingabe des vermeintlichen ZIP Codes intelligent und selbstständig den Ort einsetzt. Wir wohnen demnach in einem 200-Seelen-Dorf irgendwo im Nordosten der USA...
42AuthorCalifornia81     (642214) 07 Nov 09 23:32

CommentMy American ".com" email address has been rejected many times by German websites as ungültig. This happened enough, that I now have a ".de" address for the sole purpose of filling out registration forms on German websites.

I didn't conclude that Germans are bescheuert, though.
43Authorbe-flexible@and-stop-whining.de08 Nov 09 10:49

CommentThe other really irritating thing is forms on German websites that only offer "Herr" or "Frau" (and perhaps "Dr." as the "Anrede"). Don't they allow for foreigners?
44AuthorDW (EN)     (241915) 12 Nov 09 09:05

Comment@DW (EN) #44: Ja, für diejenigen Foreigners, die weder in die Kategorie "männlich" noch in die Kategorie "weiblich" fallen, ist diese Auswahl natürlich ein Problem... ;-)

Aber sooo viele kleine grüne geschlechtsneutrale Aliens loggen sich auf diesen Websites denn meist ja doch nicht ein, dass sich dafür eine dritte Kategorie lohnen würde...
45AuthorCalifornia81     (642214) 12 Nov 09 09:15

Comment"I didn't conclude that Germans are bescheuert, though." - But they are, aren't they? Same as Humericans, Brits, French, Polish, Turks, ...
46AuthorB.L.Z. Bubb     (601295) 12 Nov 09 09:17

CommentDas gleiche kann einem in Frankreich passieren, wo unsere Postleitzahlen erst als verkehrt kritisiert und dann um Korrektur gebeten wird.

Oder eine Besonderheit mit dem Buchstabn 'S' im IBAN (oder SWIFT ?)-Code. Den darf es ja nicht geben. Gibt ihn aber. Erklärt das der Software.

Das hat mit "bescheuert" überhaupt nichts zu tun, sondern damit, dass wir technische Systeme beherrschen wollen, deren Regeln wir nicht festlegen. Ein solches System zu beherrschen oder zu missbrauchen ist nicht so schwierig. Es ergibt sich vielleicht sogar Erfahrung, die man anderen weitergeben kann.

Aber mehrere Systeme und ständige Änderungen der Regeln... führen nunmal dazu, dass man der Entwicklung (egal wo) immer hiterherhechelt. Wer Verantwortung dafür übernimmt, kann für seine Untergebenen oder sonstige "Kundschaft" nur vorsorgen, indem er Konventionen schafft.

Der Extremfall ist dann nicht die Regel, die ich mir selbst gebe, sondern der Außenseiter, der mit anderen Erwartungen und anderen Erfahrungen dahherkommt und plötzlich Ansprüche stellt.

Den würde ich gerne ignorieren.
47Authoroops.     (237995) 12 Nov 09 10:11

CommentZu #45: Also, meine Anrede ist nach wie vor Mr., auch wenn ich mich in Deutschland aufhalte.

Zu #46: Wir spinnen alle, so lange die Erde sich um die eigene Achse dreht ;-)
48AuthorDW (EN)     (241915) 12 Nov 09 10:22

CommentAuch das niederländische Postleitzahlsystem (vier Ziffern, zwei Buchstaben nach dem Schema "1234 AB" + Ortsname hat so seine Tücken - ich hatte eine Adresse mit "5678 DK" + Ortsname einer Behörde in Deutschland mitgeteilt, mit dem Erfolg, dass die Post an 5678 Ortsname, Dänemark ( ! ) geschickt wurde (aber trotzdem richtig ankam, weil der Ortsname in der weiten Welt nicht so ganz unbekannt ist).

Immerhin hatte sich da jemand Gedanken über die Buchstaben in der PLZ gemacht, leider in die verkehrte Richtung...
49Authorweißnix     (236288) 12 Nov 09 10:47

Comment Also, meine Anrede ist nach wie vor Mr., auch wenn ich mich in Deutschland aufhalte

Mr. tasächlich mit Punkt?
50Authorjo-SR12 Nov 09 10:47

Comment@DW #46: Aber Du erwartest doch nicht allen Ernstes, dass eine landesspezifische Website Anreden in allen Sprachen der Welt anbietet?
Das finde ich nun ein bisschen viel verlangt.

Und mal im Ernst: Wenn ich in die USA reise, erwarte ich doch auch nicht, mit "Herr XY" oder "Frau XY" angeredet zu werden. Nichts für ungut jetzt, aber das ist doch nun wirklich etwas übertrieben...
51AuthorCalifornia81     (642214) 12 Nov 09 13:01

CommentJaja, die Amerikaner. Mit denen hab ich auch so ein ärgerliches Problem, nämlich das Problem der Kontaktaufnahme. ^^
Es sind potentielle Kunden in den USA und eine Kontaktaufnahme ist offensichtlich aus dem Ausland nur über den postalischen Weg möglich. Da man aber keinen konkreten Ansprechpartner kennt ist die Chance irgendwo bei 0,1%, dass das Schreiben in den grossen Unternehmen den entsprechend Verantwortlichen auch erreicht.

E-Mail: Keine E-Mail-Adressen bekannt, über die Internetseiten gelangt man lediglich zu Telefonnummern oder einem Kontaktformular.

Telefon: Telefonnummern sind vorhanden, allerdings gelangt man trotz verschiedener Durchwahlnummern immer nur zu einer netten Computerstimme, die in total abgedrehtem "Slang" irgendwelches Zeugs nuschelt. Als ich nach 15 Minuten immer noch von einem PC zum nächsten PC weiterverbunden wurde ohne auch nur eine reale Stimme zu hören, habe ich verzweifelt aufgegeben und mich dem Kontaktformular zugewandt.

Kontaktformular: Angabe von Telefonnummer ist Pflicht. Ausländische Nummer funktioniert nicht, eine ausgedachte US-Nummer funktioniert auch nicht.

Wenn da jemand Tipps hat, immer her damit. :-)
52AuthorPete     (236888) 12 Nov 09 13:25

Comment@ Pete: Gib deren eigene Telefonnummer ein, die muss ja existieren.

(SCNR, aber viellicht klappt's ja!)
53Authorberbär12 Nov 09 14:08

CommentHaha, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. :o)

Aber Edit sagt: Hab's gerade probiert, es geht nicht. Offensichtlich gleicht das System die eingegebene Rufnummer mit einer Datenbank und wenn Nummer und Adresse nicht überein stimmt, wird ein Fehler ausgegeben.
Klar, ich könnte jetzt noch deren Adresse angeben, aber dann kommen die sich verarscht vor und ich erhalte trotz aller Bemühungen keine Resonanz... :o(
54AuthorPete     (236888) 12 Nov 09 16:53

Comment@Pete #52: Was die telefonischen Endlos-Warteschleifen betrifft, kommt's ein bisschen drauf an, wie die gestrickt sind.

Bei manchen, die so nach dem Muster funktionieren "Wenn Sie den Support wünschen, drücken Sie die 1. Wenn Sie etwas über neue Produkte erfahren wollen, drücken Sie die 2. ..." - da hilft es, wenn man sich einfach stur verweigert.
Nichts eingeben, nichts sagen - und schon ist man mit einem lebendigen Menschen verbunden, weil das System mit sturem Schweigen nichts anfangen kann.

Gerade hundertmal so durchexerziert bei der Telekom; da funktioniert's.
Man kommt sich ja am Ende sowieso vollkommen bekloppt vor, wenn man der Computerstimme schon an drei verschiedenen Stellen der Warteschleife sämtliche achtzehnstelligen Kundennummern diktiert hat und der Kundenberater am anderen Ende dann trotzdem das ganze nochmal hören will.
55AuthorCalifornia81     (642214) 12 Nov 09 21:04

Comment@Pete: if there website is say, www.xxx.com, you could try writing to webmaster@xxx.com and/or postmaster@xxx.com to explain your problem and ask for an appropriate direct email address or telephone number.
56Authoramw     (532814) 13 Nov 09 00:03

Comment>>da hilft es, wenn man sich einfach stur verweigert.
Nichts eingeben, nichts sagen - und schon ist man mit einem lebendigen Menschen verbunden,


I've tried that with one or two of my least favorite automated systems, and they just repeat the same message, then the computerized voice says 'Goodbye!' in an offensively perky tone.

Sometimes it helps to press 0 instead of any of the choices, either once or several times in succession, though that doesn't always work either.
57Authorhm -- us     (236141) 13 Nov 09 00:18

CommentZu #45: Also, meine Anrede ist nach wie vor Mr., auch wenn ich mich in Deutschland aufhalte.

Also ich finde auch, dass es nicht zuviel verlangt ist, wenn das Menü ausser Herr, Frau und Dr. auch noch Mr, Mrs, Senor, Signorina, -san etc. anbietet.
Muss man halt ein bisschen scrollen.
58AuthorHöflich-san13 Nov 09 08:27

CommentWenn man gar nichts sagt, reagiert das System unter Umständen, als ob man nicht mehr in der Leitung ist. Meiner Erfahrung nach ist es am besten, unverständlichen Blödsinn zu reden oder einfach nicht zusammenpassende Daten. Wenn das System z.B. nach Kundennummer und Telefonnummer fragt und man nicht zusammenpassende Daten angibt, kommt man u.U. zu einem echten Menschen durch (das klappt sehr gut beim kalifornischen DMV, dessen Telefonsystem einen sonst in den Wahnsinn treiben kann). Oder eben nur hallo-hallo-hallo (wahlweise etwas kreativer sein) sagen, bis man verbunden wird ;-)
59AuthorNica (de)13 Nov 09 08:44

Comment#58: Du hast die Anreden in sämtlichen südchinesischen und nordindischen Dialekten vergessen.

Nee, mal ehrlich: Wieviele Sprachen gibt es auf der Welt? Meinetwegen nur die gezählt, die von mehr als ein paar Tausend Leuten gesprochen werden? Und Ihr erwartet allen Ernstes Anredemöglichkeiten in allen diesen Sprachen? Und lasst Euch auch in den USA mit "Herr Meyer" und "Frau Müller" anreden? *kopfschüttel*


#57 und 59: Ja, man muss es halt ausprobieren. Bei der Telekom funktioniert's, wie gesagt, mit Schweigen. Andere Systeme kann man vielleicht besser mit Unsinn-Reden überlisten.
60AuthorCalifornia81     (642214) 13 Nov 09 08:57

CommentNa auf die verstörten Blicke meiner Mitarbeiter bin ich gespannt, wenn ich minutenlang belangloses Zeugs in den Telefonhörer spreche. *hihi* Wird bestimmt lustig, ich probiere es am Montag gleich aus.

Danke für die Tipps. :o)
61AuthorPete     (236888) 13 Nov 09 10:41


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